Natur & Nationalpark Garajonay: Der komplette Naturführer für La Gomera
La Gomera ist mehr als eine Wanderinsel. Sie ist eine der natürlich am dichtesten geschützten Inseln der Kanaren: fast 58 % der Fläche stehen unter irgendeiner Form von Naturschutz – vom strikten Nationalpark bis zum Landschaftsschutzgebiet. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer außergewöhnlichen ökologischen Geschichte.

Dieser Naturführer führt durch die gesamte geschützte Landschaft La Gomeras. Er zeigt alle Schutzgebiete und Highlights auf einen Blick und hilft dabei, den passenden Ort für die eigenen Interessen zu finden.
La Gomera: Eine Insel unter Schutz
La Gomera ist klein – aber kaum eine andere Kanareninsel vereint auf so engem Raum so unterschiedliche Landschaften. Im Zentrum wächst ein immergrüner Lorbeerwald, an den Küsten fallen tiefe Barrancos zum Atlantik ab, und im Süden ragen trockene Tafelberge und alte Vulkanschlote über die Landschaft.

Ein großer Teil dieser Vielfalt steht heute unter Schutz. Der Nationalpark Garajonay bildet das bekannteste Herzstück, doch er ist nur ein Teil eines viel größeren Naturraums. Naturparks, Naturreservate, Landschaftsschutzgebiete und einzelne Naturdenkmäler bewahren auf La Gomera Wälder, Schluchten, Felsformationen und Pflanzenwelten, die sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden.
Wer die Insel verstehen möchte, sollte deshalb nicht nur nach dem Garajonay fragen. La Gomera ist eine Insel unter Schutz – und jede Region erzählt ihre eigene Naturgeschichte.
Alle Schutzgebiete im Überblick
Die Natur La Gomeras wird nicht nur durch ein einziges Schutzgebiet bewahrt. Neben dem Nationalpark Garajonay gibt es mehrere Landschaften mit unterschiedlichen Schutzkategorien und Besonderheiten.
So schützt der Naturpark Majona die wilde Nordostseite der Insel mit ihren tiefen Schluchten, Kiefernwäldern und abgelegenen Berglandschaften. Das Gebiet Benchijigua zählt zu den botanisch interessantesten Landschaften La Gomeras. Die Los Roques mit ihren markanten Felsnadeln erinnern an die vulkanische Vergangenheit der Insel. Die mächtige La Fortaleza de Chipude verbindet außergewöhnliche Geologie mit einer alten Kulturlandschaft.
Diese Schutzgebiete sind keine Kopien des Garajonay. Sie zeigen, wie unterschiedlich La Gomera auf wenigen Kilometern sein kann: feucht und trocken, grün und karg, bewaldet und felsig, still und spektakulär.
| Schutzgebiet | Typ | Besonderheit |
|---|---|---|
| Parque Nacional de Garajonay | Nationalpark | UNESCO 1986; 3.984 ha; Lorbeerwald; 18 Routen |
| Parque Natural de Majona | Naturpark | Nordosten; Kiefernwald; Schmetterlinge; kaum erschlossen |
| Reserva Natural Especial Benchijigua | Naturreservat | Botanisch reichste Region; Camino de Cabras; altes Dorf |
| Monumento Natural de Los Roques | Naturdenkmal | 4 Vulkankegel (Agando, Zarcita, Ojila, Carmona) |
| Monumento Natural de La Fortaleza | Naturdenkmal | Tafelberg 1.231 m; Guanchen-Kultstätte; Trockenvegetation |
| Paisaje Protegido de Orone | Landschaftsschutz | Schluchten Erques–La Rajita; Rahmenschutz Südwesten |
Der Nationalpark Garajonay: Das Herzstück
Der Nationalpark Garajonay ist das bekannteste Naturgebiet La Gomeras und bildet das grüne Zentrum der Insel. In den feuchten Höhenlagen wächst einer der größten zusammenhängenden Lorbeerwälder Europas. Dieser Waldtyp ist auf dem europäischen Festland fast vollständig verschwunden.

Hier befinden sich einige der bekanntesten Wandergebiete der Insel, darunter Laguna Grande, El Cedro, Contadero, Pajarito und der Alto de Garajonay. Nebel zieht durch die Baumkronen, Moose und Flechten bedecken Äste und Stämme und zwischen den Höhenzügen verschwinden immer wieder Wege im Wald.
Der Nationalpark ist das wichtigste Ziel für Wanderer und Naturinteressierte. Wer seine Geschichte, den Lorbeerwald, die Tierwelt und die 18 offiziellen Wanderrouten genauer kennenlernen möchte, findet alle Informationen im ausführlichen Artikel zum Nationalpark Garajonay.
TIPP: Der Nationalpark liegt im zentralen Hochland und ist mit Mietwagen und teilweise auch mit Guaguas erreichbar. Da nicht jeder Wanderweg direkt an einer Haltestelle beginnt, sollte man die Anreise vorab planen.
Die Highlights des Nationalparks: Alle Detailartikel
| Artikel | Schwerpunkt | Inhalte |
|---|---|---|
| Nationalpark Garajonay – UNESCO-Weltnaturerbe | Nationalpark-Überblick | Kerndaten, Legende Gara & Jonay, Baumarten, Fauna, Nationalpark-Regeln |
| Der Lorbeerwald – Relikt aus dem Tertiär | Naturkunde | Erdgeschichte Oligozän-Eiszeiten, Waldschichten, Moose als Wasserwerk |
| La Laguna Grande – Herz des Nationalparks | Ausgangspunkt | Restaurant, Ranger, 6 Wanderrouten ab hier, Busanbindung |
| El Cedro – Das einzige Dorf im Nationalpark | POI | Einziger Dauerfluss, El Rejo Tunnel, Ermita de Lourdes, Campingplatz |
| El Chorro del Cedro – Höchster Wasserfall La Gomeras | POI | ca. 150 m; Saisonalität; alle Aussichtspunkte erklärt |
| Alto de Garajonay – Gipfelblick auf alle Kanarischen Inseln | POI | Panorama auf 4 Inseln; Ruta 7, 14 und 17 im Vergleich |
| Die Roques – Vier Vulkankegel als Wahrzeichen der Insel | Natur/Geologie | Entstehung durch selektive Erosion; Aussichtspunkte; Wanderrouten |
| Juego de Bolas – Silbo, Guanchen und Botanischer Garten | Kultur/Natur | El Silbo live erleben; Guanchen-Museum; Botanischer Garten |
| Flora und Fauna des Nationalparks Garajonay | Naturkunde | Artenübersicht; Lorbeertauben unterschieden; Reptilien; Insekten |
Die weiteren Schutzgebiete La Gomeras
Naturpark Majona: Wilde Barrancos und Kiefernwälder
Der Parque Natural de Majona ist das am wenigsten bekannte und abgelegenste Schutzgebiet La Gomeras. Keine Infrastruktur, keine Bushaltestelle, keine Ranger – nur Kanarische Kiefern und weite, ursprüngliche Berglandschaften prägen diesen stillen Teil der Insel. Wer genau hinschaut, hat hier zudem gute Chancen, verschiedene Schmetterlingsarten zu entdecken.

Was Majona auszeichnet: Kanarische Kiefern (Pinus canariensis) auf den Kämmen sind auf La Gomera eine Besonderheit. Hinzu kommen Lorbeerwald-Fragmente in den feuchteren Bereichen der Barrancos sowie verschiedene Lebensräume für Insekten und Schmetterlinge. Mit etwas Glück lassen sich verschiedene Inselarten beobachten, darunter auch Vertreter der Monarchfalter. Über allem liegt eine Stille, wie sie nur wenige andere Landschaften La Gomeras bieten.
Der Naturpark Majona ist weniger besucht als der Nationalpark. Gerade darin liegt sein Reiz. Die Wege führen durch abgelegene Täler und über Höhenzüge mit weiten Ausblicken auf die Ostküste und den Atlantik. Während der Garajonay vom Wald geprägt ist, geht es in Majona stärker um Relief, Schluchten und Landschaftsweite. Wer die stille, ursprüngliche Seite La Gomeras erleben möchte, findet hier einen der interessantesten Naturräume der Insel.
Den vollständigen Artikel zum Naturpark Majona gibt es hier: Naturpark Majona – Das wildeste Gebiet La Gomeras.
Reserva Natural Benchijigua: Botanisches Paradies
Unter dem Roque de Agando liegt das botanisch artenreichste Gebiet La Gomeras. Das Barranco de Benchijigua vereint wilde Feigen-, Mandel- und Orangenbäume, Palmenhaine und Lorbeerwald-Reste in einem Mikroklima, das anderswo auf der Insel nicht existiert. In der tief eingeschnittenen Schlucht und an den umliegenden Hängen treffen unterschiedliche Höhenstufen und Klimazonen aufeinander.

Besonders auffällig sind die Übergänge zwischen feuchteren und trockeneren Lebensräumen. Je nach Lage wachsen hier endemische Pflanzen, Sukkulenten, Sträucher und Reste ursprünglicher Vegetation nebeneinander. Die Landschaft verändert sich mit der Jahreszeit und zeigt besonders im Frühjahr eine überraschende Vielfalt. Dazu kommt das fast verlassene Dorf Benchijigua – eine der ältesten Siedlungen der Insel – und der legendäre Camino de Cabras als Hauptwanderweg durch das Gebiet. Im Februar/März: Mandelblüte auf den Hängen.
Benchijigua ist weniger ein klassisches Ausflugsziel mit großen Aussichtspunkten als vielmehr ein Naturraum, in dem man genau hinschauen muss. Wer sich für Flora, Endemiten und die botanische Vielfalt der Kanaren interessiert, für den ist dieses Gebiet besonders empfehlenswert.
Den vollständigen Artikel zum Naturschutzgebiet gibt es hier: Naturschutzgebiet Benchijigua – Botanisches Paradies am Roque de Agando.
Monumento Natural de Los Roques: Die vulkanischen Wahrzeichen
Vier erstarrte Lavaschlote ragen aus dem Lorbeerwald: Roque de Agando (1.250 m), Zarcita (1.230 m), Ojila (1.170 m), Carmona (1.103 m). Die Los Roques zählen zu den bekanntesten Felsformationen La Gomeras. Ihre steilen Türme und Nadeln sind Überreste der vulkanischen Vergangenheit der Insel. Das umgebende, weichere Gestein wurde über Millionen von Jahren hinweg abgetragen, sodass nur die widerstandsfähigen Felskörper zurückblieben.

Wie steinerne Wächter ragen sie aus der Landschaft und prägen eine der spektakulärsten Panoramastraßen La Gomeras. Wanderrouten führen durch alle Perspektiven – von nah am Fuß des Agandos bis zur Gesamtrundtour über alle vier Roques.
Die Roques lassen sich gut mit anderen Naturerlebnissen verbinden. Sie liegen zwischen den Landschaftsräumen des Garajonay-Nationalparks und der trockeneren Südseite der Insel und zeigen eindrucksvoll, dass La Gomera nicht nur eine grüne Wanderinsel, sondern auch eine Insel aus Basalt, Vulkanismus und Erosion ist.
Alle Details zu Geologie, Aussichtspunkten und Wanderrouten im Artikel Die Roques La Gomeras – Vier Vulkankegel als Wahrzeichen der Insel.
Monumento Natural La Fortaleza: Tafelberg und Kulturlandschaft
Die La Fortaleza de Chipude (1.231 m) ist eines der markantesten Landschaftsdenkmäler La Gomeras. Ein Basalt-Tafelberg mit senkrechten Flanken und flachem Plateau, auf dem endemische Trockenvegetation, Guanchen-Kultstätten und eine reiche Gecko-Population koexistieren.

Seine Form ist das Ergebnis einer langen geologischen Geschichte. Gleichzeitig war La Fortaleza für die Ureinwohner La Gomeras von besonderer Bedeutung und zählt heute zu den Landschaften, in denen sich Natur- und Kulturgeschichte besonders eng verbinden.
Rund um Chipude prägen Felder, Terrassen und kleine Dörfer die Landschaft, die mit weiten Ausblicken beeindruckt. Damit unterscheidet sich La Fortaleza deutlich vom dichten Lorbeerwald des Garajonay-Nationalparks. Hier erlebt man La Gomera als offene Hochlandlandschaft, in der sich Natur und jahrhundertealte Kultivierung verbinden.
Wer den Tafelberg selbst erklimmen möchte, findet Route, Felspassage und wichtige Sicherheitshinweise im Artikel Wanderung auf La Fortaleza.
Den vollständigen Natur-Artikel gibt es hier: La Fortaleza – Naturdenkmal, Tafelberg und Guanchen-Kultstätte.
Flora im Überblick: Was wo wächst
| Zone / Habitat | Vegetation | Typische Orte |
|---|---|---|
| Nebelwald-Kern (>900 m, nass) | Dichte Laurisilva; Moose; Farne; Baumfarne | Barranco del Cedro, Ruta 5, El Cedro |
| Hochlagen-Kamm (>1.200 m) | Fayal-Brezal; windgepresste Baumheide; Ginster | Alto de Garajonay, Pajarito, Contadero |
| Trockener Südrand (700–1.000 m) | Barbusano; Faya; Übergang Trockenvegetation | Ruta 14 Südabschnitt; Mirador de Tajaqué |
| Barrancos (alle Höhen) | Lorbeerwald-Fragmente; Baumfarne; Bachvegetation | Barranco del Cedro, Barranco de las Lajas |
| Tafelberg La Fortaleza | Trockenheide; endemische Polsterpflanzen | Naturdenkmal La Fortaleza |
| Benchijigua (Übergangszone) | Wilde Obstbäume; Palmenhaine; Agaven | Barranco de Benchijigua |
| Majona (Nordosten) | Kanarische Kiefer; Aleppo-Kiefer; Sadebaum | Naturpark Majona |

Der Lorbeerwald als Lebensraum
Der Lorbeerwald ist das berühmteste Ökosystem La Gomeras. Er besteht jedoch nicht aus einem einzigen Baumtyp. Lorbeer, Til, Viñátigo, Barbusano, Baumheide und weitere Arten bilden gemeinsam einen immergrünen Wald, der an feuchte Klimabedingungen angepasst ist.
Entscheidend hierfür ist der Passatnebel. Feuchte Luftmassen treffen auf die Hochlagen der Insel, kühlen ab und es bildet sich Nebel. Die Vegetation fängt einen Teil dieser Feuchtigkeit auf. Moose, Flechten, Blätter und Äste speichern das Wasser und geben es langsam an den Boden weiter.

Der Lorbeerwald ist deshalb nicht nur eine Ansammlung alter Bäume. Er ist ein komplexes Ökosystem und zugleich ein wichtiger Bestandteil des Wasserhaushalts der Insel. Ohne die feuchten Höhenlagen und die regelmäßigen Passatwolken würde La Gomera heute ganz anders aussehen.
Fauna im Überblick: Die wichtigsten Arten
Vögel auf La Gomera
- Bolles Lorbeertaube (Columba bollii): Endemisch; Lorbeerwald-Spezialist; tiefer Ruf; häufigere der zwei Lorbeertauben.
- Lorbeertaube (Columba junoniae): Endemisch; seltener; charakteristischer heller Schwanzsaum.
- Buchfink (Fringilla coelebs canariensis): Kanarische Unterart; allgegenwärtig, besonders häufig an Rastplätzen wie der Ermita de Lourdes.
- Kanarenpieper (Anthus berthelotii): Auf offenen Flächen, Kanten und in kahlem Gelände; unauffällig.
- Felsenhuhn (Alectoris barbara): Felsige Hänge und Schluchten; oft in kleinen Gruppen unterwegs.
- Kanarengirlitz (Serinus canaria): Kleiner, gelb-grüner Singvogel; weit verbreitet mit melodischem Gesang.



Reptilien
- Kleine Kanareneidechse (Gallotia caesaris gomerae) – endemische Unterart; bis 25 cm; auf sonnigen Felsen.
- Gomera-Gecko (Tarentola gomerensis) – endemisch; nachtaktiv; La Fortaleza; Felsspalten.
- Kanarenskink (Chalcides viridanus coeruleopunctatus) – blaugefleckt; versteckt lebend; selten sichtbar.


Amphibien und Schmetterlinge
- Mittelmeer-Laubfrosch (Hyla meridionalis) – einziger Frosch La Gomeras; Barranco del Cedro.
- Afrikanischer Monarch (Danaus chrysippus) – Herbst-Wanderer aus Afrika; Majona und Benchijigua.
- Kanarischer Admiral (Vanessa vulcania)



Natur nach Jahreszeit erleben
La Gomera ist ganzjährig ein lohnenswertes Naturreiseziel. Dennoch verändert sich die Insel mit den Jahreszeiten.
Im Winter und Frühjahr erstrahlen die Hochlagen häufig in sattem Grün. Nach Regenfällen führen die Schluchten zeitweise mehr Wasser und die Vegetation wirkt frisch und üppig. Auch für Wanderungen sind die Temperaturen dann oft angenehm.
Im Sommer ist die Südseite der Insel deutlich trockener. Dann zeigen die Küstenlandschaften und Hochflächen ihre karge, fast afrikanisch wirkende Seite. Gleichzeitig kann der Passatnebel den Garajonay weiterhin in Feuchtigkeit hüllen.
Im Herbst bleiben die Temperaturen meist angenehm, während sich die ersten stärkeren Wetterwechsel bemerkbar machen können. Für Wanderer ist diese Zeit besonders interessant, da die Sommerhitze nachlässt.
Auf La Gomera ist weniger die Jahreszeit allein entscheidend als die Höhenlage. Zwischen der sonnigen Küste und dem nebligen Hochland können am selben Tag völlig unterschiedliche Wetterbedingungen herrschen.

| Jahreszeit | Highlights | Empfehlung |
|---|---|---|
| März – Mai | Mandelblüte Benchijigua; Frühling im Nationalpark; beste Fernsicht | Optimale Zeit für alles |
| September – November | Schmetterlinge Majona; Herbstlicht; Wasserfall steigt | Sehr gut; ruhiger als Frühjahr |
| Dezember – Februar | Wasserfall Höchststand; Barranco del Cedro grün; wenig Besucher | Für Lorbeerwald und Wasserfall ideal |
| Juni – August | Nationalpark kühl; Schmetterlinge; aber Süden heiß | Nationalpark morgens; Küste meiden |
Welcher Naturartikel passt zu welchem Interesse?
La Gomera verfügt über eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaftsräume, sodass sich die weitere Planung am besten nach den persönlichen Interessen richtet.
Wer den berühmten Lorbeerwald erleben möchte, sollte mit dem Nationalpark Garajonay beginnen. Wer gezielt wandern möchte, findet passende Routen in den Wanderartikeln mit ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Wege.
Für spektakuläre Geologie sind die Los Roques und La Fortaleza besonders interessant. Abgelegene Schluchten und ursprüngliche Landschaften erwarten Sie im Naturpark Majona. Pflanzenfreunde finden in Benchijigua einen besonders spannenden Naturraum.

Dieser Naturführer ist somit der perfekte Einstieg in die geschützte Landschaft La Gomeras. Die einzelnen Artikel führen anschließend tiefer in die jeweiligen Regionen – vom Lorbeerwald über die Barrancos bis zu den vulkanischen Wahrzeichen der Insel.
| Interesse | Weiterführender Artikel |
|---|---|
| Überblick Nationalpark Garajonay | Nationalpark Garajonay – UNESCO-Weltnaturerbe |
| Den Lorbeerwald verstehen | Der Lorbeerwald La Gomeras – Ein Relikt aus dem Tertiär |
| Besten Wanderstarter planen | La Laguna Grande – Herz des Nationalparks und bester Ausgangspunkt |
| Einsamkeit, Fluss und Nebelwald | El Cedro – Nebelwald, Fluss und das einzige Dorf im Nationalpark |
| Den Wasserfall sehen | El Chorro del Cedro – Höchster Wasserfall La Gomeras |
| Den Gipfel besteigen | Alto de Garajonay – Gipfelblick auf alle Kanarischen Inseln |
| Das Insel-Wahrzeichen erkunden | Die Roques La Gomeras – Vier Vulkankegel als Wahrzeichen der Insel |
| Silbo und Guanchen erleben | Juego de Bolas – El Silbo, Guanchen und Botanischer Garten |
| Pflanzen und Tiere kennenlernen | Flora und Fauna des Nationalparks Garajonay |
| Einsamkeit und Wildnis | Naturpark Majona |
| Botanische Vielfalt | Naturschutzgebiet Benchijigua |
| Tafelberg und Archäologie | La Fortaleza – Naturdenkmal, Tafelberg und Guanchen-Kultstätte |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Natur La Gomeras
Braucht man für den Nationalpark eine Genehmigung?
Was ist der Unterschied zwischen Nationalpark und Naturpark auf La Gomera?
Kann man die Lorbeertauben wirklich sehen?
Warum nennt man La Gomera die „grüne Insel“?
Wie viele Menschen besuchen den Nationalpark pro Jahr?
Was sollte man beim Wandern im Nationalpark Garajonay beachten?
Dieser Artikel basiert auf dem Vor-Ort-Wissen des Gequo-Redaktionsteams – Herausgeber der Reisezeit-Wanderführer und Betreiber von Sunhikes.com.


