La Gomera im November: Die beste Zeit zum Wandern – grün, warm und noch nicht überlaufen

November auf La Gomera ist das, was andere Monate auf anderen Inseln versprechen und nicht halten: optimale Wanderbedingungen. Das Sunhikes-Magazin listet Oktober bis April als die beste Wandersaison der Kanaren – und November ist dabei der Süßpunkt: Die Hitze des Sommers ist vorbei, die Touristenwelle des Winters noch nicht angekommen. Der Garajonay leuchtet in sattestem Grün nach den ersten Herbstregen. Dazu kommt das besondere Licht des Spätherbstes: Die tiefer stehende Sonne taucht die Bergkämme und Panoramablicke am Nachmittag in warme, goldene Farben – ideale Bedingungen auch für stimmungsvolle Wanderfotos.

Auf der trockenen Südseite La Gomeras eröffnet sich im November ein weiter Blick bis zum Teide.
Auf der trockenen Südseite La Gomeras eröffnet sich im November ein weiter Blick bis zum Teide.

Gleichzeitig ist La Gomera im November kein Ort mehr für Strandurlaub. Zwar ist das Wasser mit ca. 21–22 °C noch angenehm, doch nimmt die Brandung an den Stränden der Nordküste zu. Wer den November richtig nutzt, wandert tagsüber und entspannt abends in Valle Gran Rey oder San Sebastián.

Klima und Wetter im November

Tagestemperatur22–26°C (Küste); 15–18°C im Garajonay
Nachttemperatur16–18°C (Küste); 10–12°C in den Bergen
Wassertemperaturca. 21–22°C – noch angenehm warm
RegenMöglich, besonders auf der Nordseite; kurze Schauer; seltener als Dezember–Februar
PassatwolkenAktiv – Nordseite oft bewölkt; Südseite (Valle Gran Rey, Santiago) sonniger
GarajonayNebelwald auf 800–1.487m; kühl, feucht, atemberaubend grün
CalimaSelten im November; Sicht meist gut
Empfehlung SunhikesOktober–April: beste Wanderzeit (5 von 5 Sternen)

Wandern im November: Was Sunhikes empfiehlt

Das Wanderportal Sunhikes beschreibt den November als perfekten Monat zum Wandern auf La Gomera: Die Wege sind nach den ersten Herbstregen wieder gut konditioniert und nicht mehr so staubtrocken wie im Hochsommer. Die Temperaturen in den Schluchten und im Hochland sind ideal – weder zu heiß noch zu kalt –, und der Lorbeerwald im Garajonay erstrahlt im frischesten Grün.

Top-Routen im November laut Sunhikes

  • Laguna Grande – El Cercado – Valle Gran Rey (9,4 km, schwer): Im November besonders schön – Lorbeerwälder in der Morgenstunde, Schlucht im Gegenlicht, Valle Gran Rey am Ende. Rückfahrt per Bus Linie 1.
  • Hermigua – Barranco del Cedro – Alto de Garajonay (11,1 km, moderat–schwer): Im November noch kein Sommerhitze; der Garajonay-Gipfel mit Blick auf alle Inseln bei klarer Herbstsicht.
  • Vallehermoso – Playa de Alojera (GR-132, 11,3 km, moderat): Bergrücken mit Ausblick auf Roque Cano; im November grüne Vegetation; Abstieg zum schwarzen Sand.
  • Ruta 14 – Laguna Grande – Alto de Garajonay (10,1 km, leicht–moderat): Klassiker für November; angenehme Temperaturen auf 1.200–1.487 m; Nebelwald beim Aufstieg.

Alle Routen auf Sunhikes dokumentiert – GPX-Tracks kostenlos, offline speichern (Netz in Schluchten schwach).

die Felsen Roques Pedro y Petra in Hermigua
die Felsen Roques Pedro y Petra in Hermigua

Strand im November: Wo noch gut?

Der November ist noch Strand-tauglich – aber mit Einschränkungen. Die Nordküste (Hermigua, Vallehermoso) wird unruhiger; die Südseite bleibt zuverlässiger.

  • Playa de la Calera (Valle Gran Rey): Noch möglich; moderatere Brandung als Nordküste; Wasser ca. 21–22°C.
  • Charco del Conde: Naturpool bleibt auch im November ruhiger als das offene Meer.
  • Playa de Santiago: Südküste; sonnigste Region; November oft noch T-Shirt-Wetter. Tauchen: beste Sichtweite-Periode (September–November).

Praktische Tipps für November

  • Fleecejacke für Abende und Garajonay-Touren einpacken – Gipfelbereich kann kalt sein.
  • Regenjacke mitnehmen – kurze Schauer auf der Nordseite möglich; im Nationalpark häufig Nebelfeuchte.
  • Buchung: November ist noch keine Hochsaison; mehr Verfügbarkeit als Dezember/Januar. Aber beliebt bei deutschen Wanderern – frühzeitig buchen.
  • Sonnenuntergang Valle Gran Rey: Im November etwa zwischen 18:00 und 18:15 Uhr; das warme Spätnachmittagslicht eignet sich besonders für Panoramablicke und Fotos. Nach der Wanderung perfekt für einen Spaziergang an der Promenade La Playa.
  • Tauchen: Gomera Dive Resort; September–November beste Sichtweite (30–40 m); Engelhaie ab Dezember.
  • Goldenes Novemberlicht: Die tiefer stehende Sonne sorgt besonders am späten Nachmittag für eine warme, klare Lichtstimmung auf den Bergkämmen und an der Küste – ideal für Wanderungen und Fotomotive.

FAQ: La Gomera im November – häufige Fragen

Ist November besser als Oktober oder Dezember?

Oktober ist etwas wärmer; Dezember hat mehr Regen und ist Hauptsaison (teurer, voller). November ist der goldene Mittelweg: gut konditionierte Wege, angenehme Temperaturen, weniger Touristen als Dezember. Für Wanderer: November ist der beste Monat des Jahres.

Regnet es im November viel?

Weniger als in Dezember/Januar, aber mehr als im Sommer. Regen kommt meist als kurze Schauer, besonders auf der Nordseite und im Garajonay. Selten ganztägiger Regen. Der Garajonay-Nebel ist kein Regen – er ist Feuchtigkeit aus den Passatwolken, die immer da ist.

Kann man im November noch schwimmen?

Ja – die Wassertemperatur liegt bei ca. 21–22°C und ist für viele noch angenehm. Die Brandung an der Nordküste nimmt zu; Südseite und geschützte Naturpools bleiben die bessere Wahl.

Wie verhält sich das Wetter im November bei Insel-Rundfahrten?

Typisch für La Gomera ist das sogenannte Mikroklima: Man startet morgens im neblig-kühlen Garajonay bei 15 °C im Nebelwald, fährt durch einen Tunnel auf die Sonnenseite und landet im Valle Gran Rey bei strahlendem Sonnenschein und 25 °C im T-Shirt. Im November ist dieser Kontrast besonders schön zu erleben – man sollte im Mietwagen daher immer den Zwiebellook parat haben.

Sind im November alle Wanderwege auf La Gomera geöffnet und frei passierbar?

Grundsätzlich sind fast alle der über 600 Kilometer Wanderwege ganzjährig geöffnet und frei zugänglich. Allerdings kann es im November nach den ersten kräftigen Herbstregenfällen vereinzelt zu kurzen Wegenachbesserungen, kleineren Erdrutschen auf steilen Naturpfaden oder temporären Sperrungen einzelner Schluchtenabschnitte kommen. Vor längeren Touren lohnt sich daher immer ein kurzer Blick auf offizielle lokale Hinweise oder die tagesaktuellen Routen-Updates auf Wanderportalen wie Sunhikes.

Dieser Artikel basiert auf dem Vor-Ort-Wissen des Gequo-Redaktionsteams – Herausgeber der Reisezeit-Wanderführer und Betreiber von Sunhikes.com.

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